Kaleidoskop e.V. pädagogische Kinder- und Jugendarbeit
Kaleidoskop e.V.pädagogische Kinder- und Jugendarbeit

Die Satzung von Kaleidoskop e.V.

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen "Kaleidoskop e.V."

(2) Sitz des Vereins ist

Alt Eschersheim 47,

60433 Frankfurt.

 

§ 2 Zweck

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Wohlfahrtszwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung 1977 (§§ 51 ff. AO) in der jeweils gültigen Fassung.

(2) Zweck des Vereins ist es, junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern und dazu beizutragen, Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen.

(3) Eltern und andere Erziehungsberechtigte werden vom Verein bei der Erziehung beraten und unterstützt. Sie sollen besser befähigt werden, Kinder und Jugendliche im Sinne des Kinder- und Jugendhilfe Gesetz zu erziehen und sie vor gefährdenden Einflüssen zu beschützen. Dabei werden die von den Personensorgeberechtigten bestimmten Grundrichtungen der Erziehung sowie die Rechte der Personensorgeberechtigten und des Kindes oder des Jugendlichen bei der Bestimmung der religiösen Erziehung beachtet.

Die wachsende Fähigkeit und das wachsende Bedürfnis des Kindes oder des Jugendlichen zu selbständigem, verantwortungsbewusstem Handeln sowie die jeweiligen besonderen sozialen und kulturellen Bedürfnisse und Eigenarten junger Menschen und ihrer Familien werden berücksichtigt. Die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen werden ebenfalls beachtet. Die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen wird gefördert.

Der Begriff "Erziehung" wird dabei wie folgt definiert:

Junge Menschen sollen befähigt werden, sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen. Des Weiteren sollen sie zu kritikfähigen, entscheidungsfähigen und eigenverantwortlichen Menschen heranwachsen können. Die Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen und unserer Gesellschaftsform soll den jungen Menschen bewusst gemacht und ihre Handlungskompetenz gestärkt werden.

(4) Kinder und Jugendliche sollen vor Gefahren für ihr leibliches und geistiges Wohl geschützt werden, und der Verein soll dazu beizutragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen.

(5) Der Verein wird zu diesem Zweck inhaltlich sinnvolle Freizeitaktivitäten, Bildungsmaßnahmen und Schulungen konzipieren und veranstalten, sowie alle zur Erreichung des Vereinszwecks geeignet erscheinende Maßnahmen durchführen.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigende Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

  

§ 4 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das erste Rumpfgeschäftsjahr endet am 31.12.2000.

 

§ 5 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person des privaten und öffentlichen Rechts werden, die bereit ist, Ziele und Zwecke des Vereins zu fördern und zu unterstützen. Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, passiven Mitgliedern, fördernden Mitgliedern und Ehrenmitgliedern. Fördernde Mitglieder, passive Mitglieder und Ehrenmitglieder haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung und kein Antragsrecht auf die Einberufung einer Mitgliederversammlung.
Näheres regelt die Geschäftsordnung.

(2) Über die Aufnahme ordentlicher und passiver Mitglieder entscheidet nach schriftlichem Antrag die Mitgliederversammlung. Über die Aufnahme fördernder Mitglieder entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand.

Die Ablehnung eines Aufnahmeantrags bedarf keiner Begründung.

Für Minderjährige muss die schriftliche Zustimmungserklärung des/der gesetzlichen Vertreter/s vorgelegt werden.

(3) Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zulässig (eventuell unter Einhaltung einer bestimmten Frist). Er muss schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

(4) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung. 

(5) Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds (bei juristischen Personen mit deren Erlöschen).

(6) Das ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch gegenüber dem Vereinsvermögen.

 

§ 6 Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind:

1. die Mitgliederversammlung. § 8

2. der Vorstand. § 7

Die Führung der laufenden Geschäfte (geschäftliche Handlungsvollmacht) kann einem Geschäftsführer oder einer Geschäftsführerin bzw. einer/einem Dritten übertragen werden. Die Vollmachten und Aufgaben sind durch Vertrag, Dienstanweisung oder Arbeitsplatzbeschreibung festzulegen.

 

§ 7 Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus:

3-5 Vorstandsmitgliedern

dem ersten Vorsitzenden

dem zweiten Vorsitzenden

dem Schriftführer

0-2 Beisitzern 

Vorstand i. S. des § 26 BGB ist der/die erste Vorsitzende und der/die zweite Vorsitzende. Der geschäftsführende Vorstand vertritt den Verein nach innen und außen; jeweils zwei Mitglieder sind berechtigt, den Verein in allen gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten zu vertreten.

Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und kann besondere Aufgaben unter sich verteilen oder Ausschüsse für deren Bearbeitung oder Vorbereitung einsetzen.

(2) Der Vorstand wird von und aus der Mitgliederversammlung gewählt. Vorstandmitglieder

bleiben 2 Jahre im Amt oder bis sie ihr Amt niederlegen oder von der Mitgliederversammlung aus wichtigem Grunde abberufen werden. Die Wiederwahl ist möglich. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Wahl des neuen Vorstandes im Amt.

(3) Der Vorstand trifft auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes nach Absprache mit den anderen Vorstandsmitgliedern zusammen. Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens 2-mal statt. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von 3 Vorstandsmitgliedern beschlussfähig. Er fasst Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorstand zu unterzeichnen.

(4) Der Vorstand ist vom Verbot des Selbstkontrahierens nach § 181 BGB befreit.

(5) Der Vorstand bestimmt die Geschäftsführer.

(6) Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht eines Beschlusses der Mitgliederversammlung bedürfen. Er führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus.

Zu den Aufgaben des geschäftsführenden Vorstandes gehören insbesondere:

 - Verwendung der Vereinsmittel, 

- Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie die Aufstellung der

Tagesordnung, 

- Einstellung von Personal. Näheres regelt die Geschäftsordnung. 

- Längerfristige Anmietung von Büro- und Vereinsräumen, 

- Höhe der Mitgliedsbeiträge

(7) Vorstandsmitglieder können ein angemessenes Entgelt erhalten. 

(8) Der Vorstand regelt seine Zuständigkeiten selbst. Er bestimmt 1-2 Personen, die den Personalvorstand bilden.

 

§ 8 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist jährlich vom 1. Vorsitzenden unter Einhaltung einer Einladungsfrist von zwei Wochen durch Einladung mittels E-Mail an die letztbekannte E-Mail-Adresse der Mitglieder einzuberufen. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. 

Ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder ist die Mitgliederversammlung beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. 

(2) Mit der Einladung zur Mitgliederversammlung ist die vom Vorstand festgesetzte vorläufige Tagesordnung mitzuteilen. 

(3) Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden oder einem der anderen Vorstandsmitglieder geleitet.

(4) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben: 

a. Wahl des Vorstandes 

b. Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstandes und dessen Entlastung 

c. Wahl der sonstigen Organe: Kassenprüfer, usw. 

d. Beratung des Vorstands in Fragen von grundsätzlicher Bedeutung 

e. Beschlussfassung über Satzungsänderung und Vereinsauflösung 

(5) Der Vorstand hat unverzüglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es fordert oder wenn mindestens 25 % der ordentlichen Mitglieder der Einberufung schriftlich und unter Angaben des Zwecks und der Gründe fordern. 

(6) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. 

(7) Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst, soweit sich aus dem folgenden nichts anderes ergibt. Das Stimmrecht eines ordentlichen Mitgliedes kann an ein anderes ordentliches Mitglied übertragen werden. Jedes ordentliche Mitglied kann höchstens das Stimmrecht eines verhinderten Mitgliedes bei der Versammlung vertreten. Dies muss dem Vorstand schriftlich vorliegen und wird der Mitgliederversammlung zu Beginn mitgeteilt. Dieses Votum muss dann bei der Abstimmung berücksichtigt werden. 

Zur Änderung der Satzung sowie bei Anträgen zur Veränderungen der Grundausrichtung der Vereinsarbeit (z.B. Durchführung von Ferienspielen / Aufbau eines Kinderheimes / Arbeit an Schulen etc.), Bestimmung der pädagogischen Grundrichtlinien ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Die Abstimmung erfolgt offen durch Handzeichen, wenn nicht von 1/4 der stimmberechtigten Teilnehmer/innen der Mitgliederversammlung eine geheime Abstimmung verlangt wird.

(8) Die Mitgliederversammlung ernennt mit einer 2/3 Mehrheit nach Vorschlag durch den Vorstand Ehrenmitglieder.

(9) Die Mitgliederversammlung bestimmt mit einfacher Mehrheit die zu besetzenden bzw. die alle 2 Jahre zu wählenden Vorstandsmitglieder.

 

§ 9 Geschäftsführung 

(1) Der Vorstand bestimmt in einer Konsensentscheidung die Geschäftsführung. Die Geschäftsführung darf kein Mitglied des Vereins sein. 

(2) Die Befugnis zur Geschäftsführung erstreckt sich auf alle Handlungen, die der gewöhnliche Ablauf der Vereinsgeschäfte mit sich bringt. 

(3) Die Geschäftsführung hat auf Verlangen des Vorstandes die Pflicht zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen. Sie hat auf allen Sitzungen, zu denen sie eingeladen ist, Rederecht und ist den Vereinsorganen gegenüber rechenschaftspflichtig.

(4) Die Vollmachten und Aufgaben sind durch Vertag, Dienstanweisung oder Arbeitsplatzbeschreibung festzulegen.

 

§ 10 Mitgliedsbeiträge

Die Mitgliedsbeiträge sind Monatsbeiträge und jeweils am 1.Januar und am 1. Juli für ein halbes Jahr im Voraus fällig.

 

§ 11 Kassenprüfer 

Die von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählten zwei Kassenprüfer/innen überprüfen die Kassengeschäfte des Vereins. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen. Kassenprüfer/innen dürfen keine Vorstandsmitglieder und müssen nicht Mitglieder des Vereins sein. Aufgabe der Kassenprüfer ist es, nach Abschluss des Geschäftsjahres die ordnungsgemäße Führung der Kassengeschäfte zu überprüfen und die Richtigkeit durch Unterschrift zu bestätigen. Über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten. Die Kassenprüfer/innen schlagen die Entlastung des Vorstands vor.

 

§ 12 Auflösung des Vereins und Anfall des Vereinsvermögens 

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck einberufenen

Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn mindestens zwei Drittel aller stimmberechtigten Mitglieder erschienen sind. Zum Auflösungsbeschluss ist eine Mehrheit von 4/5 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

 

(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen des Vereins an: Kinder und Jugendfarm Offenbach e.V. der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

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